Isländische Highlands Erkunden: Natur, Abenteuer und Tipps
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Isländische Highlands Erkunden: Natur, Abenteuer und Tipps

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Isländische Highlands Erkunden: Natur, Abenteuer und Tipps

Eine Frau wandert auf einem dunklen Hochlandpfad.


TL;DR:

  • Die isländischen Highlands sind ein wildes, nur kurze Zeit im Sommer zugängliches Naturparadies mit einzigartigen Landschaften.
  • Ihre Abgeschiedenheit erfordert sorgfältige Planung, geeignetes Fahrzeug und nachhaltiges Verhalten, um die sensiblen Ökosysteme zu schützen.

Die isländischen Highlands sind eines der letzten wirklich wilden Gebiete Europas. Karge Lavawüsten, dampfende heiße Quellen, farbige Berge und absolute Stille warten auf dich. Doch die meisten Reisenden ahnen nicht, wie limitiert das Zeitfenster wirklich ist: viele Hochlandziele sind nur rund acht Wochen pro Jahr zugänglich. Dieser Artikel zeigt dir, was die Highlands so außergewöhnlich macht, welche Planung nötig ist und wie du dein Abenteuer ohne böse Überraschungen meisterst.

Inhaltsverzeichnis

Wichtige Erkenntnisse

Punkt Details
Hochland nur im Sommer Die meisten Routen sind ausschließlich während rund acht Wochen im Sommer offen.
Planung ist essenziell Spontanreisen ins Hochland sind riskant – sorgfältige Planung erhöht Sicherheit und Erlebnis.
Naturerlebnis pur Die Highlands bieten unberührte, einzigartige Landschaften, die in Europa ihresgleichen suchen.
Nachhaltigkeit zählt Verantwortungsvolles Verhalten ist im empfindlichen Ökosystem der Highlands Pflicht.
Community heiß begehrt Eine passende, gemeinschaftliche Unterkunft nahe Vík macht das Erlebnis rund.

Faszinierende Landschaften und Naturphänomene der Highlands

Das isländische Hochland ist kein typisches Reiseziel. Es gibt keine Cafés an der Ecke, keine gepflasterten Straßen und keine Souvenirläden. Was du stattdessen bekommst, ist unverfälschte Natur in ihrer extremsten Form. Weite Lavafelder, die sich bis zum Horizont erstrecken. Berge in orange, rot und grün, die wirken, als kämen sie von einem anderen Planeten. Flüsse ohne Brücken, die du durchwaten musst.

Der Landmannalaugar ist wohl das bekannteste Hochlandziel und ein perfektes Beispiel für die Kontraste der Region. Bunte Rhyolithberge umgeben heiße Naturpools, in denen du nach einer mehrstündigen Wanderung entspannen kannst. Das Kjölur-Hochlandgebiet verbindet die Nordküste mit dem Süden und führt dich an zwei der größten Gletscher Islands vorbei. Askja, ein gewaltiger Caldera-Vulkan, birgt einen tiefblauen Kratersee, der zu den tiefsten Seen Islands zählt.

Infografik: Geführte Hochlandtour oder doch lieber auf eigene Faust? Ein Vergleich der beiden Möglichkeiten

Viele Ziele sind nur wenige Monate zugänglich, was sie gleichzeitig besonders reizvoll macht. Wer die kurze Saison verpasst, muss ein weiteres Jahr warten. Diese Knappheit erzeugt eine Intensität, die andere Reiseziele nicht bieten können.

Die Naturphänomene im Hochland wechseln je nach Jahreszeit dramatisch. Im Sommer erlebst du die Mitternachtssonne, die die farbigen Berge noch unwirklicher wirken lässt. Das Licht ist warm, goldig und fällt stundenlang flach über die Landschaft. Im Übergang zwischen Sommer und Herbst erhöhen sich die Chancen auf Polarlichter erheblich, besonders in den komplett lichtfreien Gebieten des Hochlands, weit entfernt von jeder Ortschaft.

Die Thermallandschaft der Highlands gehört zu den aktivsten Europas. Heiße Quellen, Schlammtöpfe und dampfende Fumarolen sind keine Seltenheit. Einige dieser Quellen sind zugänglich und für Besucher nutzbar. Andere sind instabil und dürfen nicht betreten werden. Das Hochland erinnert dich ständig daran, dass Island geologisch jung und lebendig ist.

Profi-Tipp: Plane deinen Besuch in den Highlands für den Juli oder frühen August. In dieser Zeit sind die meisten F-Straßen geöffnet, die Tage sind am längsten und die Wetterbedingungen am stabilsten. Buche authentische Gästehäuser in Island frühzeitig, da Unterkünfte in der Region während der Hochsaison schnell ausgebucht sind.

Ziel Besonderheit Beste Zeit
Landmannalaugar Rhyolithberge, heiße Quellen Juli bis August
Askja Caldera, Kratersee Juli bis Mitte August
Kjölur Einsame Querroute, Gletscher Juni bis September
Þórsmörk Vulkantal, Wanderparadies Juli bis August
Sprengisandur Schwarze Sandwüste, Einsamkeit Juli bis August

Was die Highlands von anderen isländischen Reisezielen unterscheidet, ist die totale Abwesenheit von Zivilisation. Kein Mobilfunknetz, keine befestigten Straßen, keine Sicherheitsnetze. Diese Reinheit ist für viele Abenteurer der eigentliche Hauptgrund für die Reise. Du bist hier wirklich auf dich gestellt, umgeben von einer Landschaft, die sich seit Jahrhunderten kaum verändert hat.

Zugänglichkeit, Saison und Sicherheit beim Erkunden

Bevor du dich in die Highlands aufmachst, musst du verstehen, was F-Straßen eigentlich sind. Der Buchstabe F steht für Fjallsvegur, was auf Isländisch „Bergstraße" bedeutet. Diese Pisten sind nur grob geebnet, führen oft durch Flüsse und setzen ein hochgelegtes 4x4-Fahrzeug voraus. F-Straßen sind nur im Sommer für etwa acht Wochen geöffnet und nur mit entsprechenden Fahrzeugen befahrbar.

Der Unterschied zwischen einem normalen Mietwagen und einem geeigneten Hochlandfahrzeug ist gravierend. Ein normaler PKW, selbst ein kleiner SUV, ist für die meisten F-Straßen vollständig ungeeignet. Die Flussdurchfahrten können knietief sein, die Pisten steinig und uneben. Isländische Mietwagenverträge schließen Schäden auf F-Straßen ausdrücklich aus, wenn kein geeignetes Fahrzeug gebucht wurde. Das bedeutet: Du trägst jeden Schaden selbst.

Die isländischen Behörden veröffentlichen den Öffnungsstatus der Hochlandrouten auf der Website road.is. Die Öffnung hängt von Schneeschmelze, Wasserständen in Flüssen und Bodenstabilität ab und variiert von Jahr zu Jahr. Manche Routen öffnen erst im Juli, andere schließen schon im September wieder. Flexibilität in deiner Reiseplanung ist deshalb kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.

Wer die Highlands ohne Vorbereitung ansteuert, riskiert nicht nur sein Fahrzeug, sondern im schlimmsten Fall sein Leben. Isländische Rettungsdienste werden regelmäßig zu übermütigen Touristen gerufen, die in abgelegenen Gebieten stecken bleiben.

Sicherheit im Hochland bedeutet konkret: Immer deine Reiseroute beim isländischen Suchdienst SafeTravel anmelden, bevor du losfährst. Diese kostenlose Meldung hilft Rettungskräften, dich zu finden, falls etwas schiefgeht. Außerdem solltest du Notfallkontakte hinterlegen und Kommunikationsmittel wie ein Satellitentelefon oder einen persönlichen Notruftracker dabei haben.

Die wichtigsten Sicherheitsregeln für Hochlandreisende:

  1. Fahrzeugstatus prüfen: Hochgelegter 4x4 mit Allradantrieb, kein normaler Mietwagen
  2. Route beim Suchdienst SafeTravel registrieren
  3. Ausreichend Trinkwasser und Proviant für mindestens zwei Tage mitführen
  4. Warme Kleidung in Schichten, wasserdichte Ausrüstung immer dabei haben
  5. Wetterbericht und Straßeninfo täglich auf road.is und vedur.is prüfen
  6. Flüsse niemals allein durchfahren ohne vorherige Einschätzung der Tiefe und Strömung
  7. Mobilfunknetz fehlt weitgehend: Satellitengerät oder PLB mitnehmen

Profi-Tipp: Nutze unsere Checkliste für Island-Abenteuer, um sicherzustellen, dass du wirklich alles dabei hast, was du für eine sichere Hochlandreise brauchst. Viele Reisende vergessen dabei Kleinigkeiten wie Reparaturset für Reifenpannen oder eine gute Offline-Karte.

Die Wahl der richtigen Unterkunft in Island sollte deshalb auch strategisch sein. Eine Unterkunft auf der Südküste, die als Ausgangspunkt für Tagesausflüge ins Hochland dient, ist oft sinnvoller als der Versuch, direkt im Hochland zu übernachten, wo Optionen rar und teuer sind.

Wichtige logistische Fakten auf einen Blick:

  • Öffnungszeit der Hochlandrouten: typischerweise Ende Juni bis Anfang September
  • Flüsse im Hochland: können nach Regen innerhalb von Stunden steigen
  • Tankstellen: praktisch nicht vorhanden im Hochland, volles Fahrzeug ist Pflicht
  • Notfallversorgung: nächstes Krankenhaus oft mehrere Stunden entfernt
  • Wetterumschwung: in der Region jederzeit möglich, auch im Hochsommer

Authentische Abenteuer und nachhaltige Reiseerlebnisse

Das Hochland stellt dich vor eine grundlegende Frage: Erkundest du es selbstständig oder mit einem geführten Anbieter? Beide Wege haben ihre Berechtigung, und die Wahl hängt von deiner Erfahrung, deinem Budget und deiner Risikobereitschaft ab. Die logistischen Herausforderungen des Wintertourismus und der allgemein schwierigen Zugänglichkeit machen nachhaltige Planung wichtiger als je zuvor.

Kriterium Selbst geführte Tour Geführte Tour
Kosten Niedriger Grundpreis, hohe Fahrzeugkosten Höherer Paketpreis, keine Fahrzeugsorgen
Flexibilität Sehr hoch Begrenzt durch Gruppe und Programm
Sicherheit Eigenverantwortung Professionelle Führung inklusive
Naturkontakt Direkt, intensiv Strukturiert, weniger spontan
Erfahrung nötig Hoch Gering bis mittel
Empfehlung für Erfahrene Abenteurer Einsteiger, Gruppen

Nachhaltigkeit im isländischen Hochland ist kein Trend, es ist eine Notwendigkeit. Die Hochlandvegetation wächst extrem langsam. Ein einziger Fußabdruck auf Moos kann Jahrzehnte sichtbar bleiben. Island hat in den letzten Jahren dramatisch zunehmende Besucherzahlen erlebt, und die Folgen sind in sensiblen Gebieten deutlich sichtbar. Als Reisender trägst du direkte Verantwortung.

Das Prinzip „Leave No Trace" gilt im Hochland mit besonderer Strenge. Kein Müll bleibt zurück, kein Feuer wird außerhalb zugelassener Feuerstellen entzündet, kein Abkürzen über empfindliche Vegetation. Wer nachhaltig reisen in Island möchte, hält sich strikt an Wege und Markierungen, auch wenn ein Umweg mehrere Kilometer bedeutet.

Konkrete nachhaltige Verhaltensweisen im Hochland:

  • Immer markierte Wege nutzen, keine neuen Trampelpfade anlegen
  • Müll vollständig mitnehmen, Plastik, Glas und Reste
  • Heißes Wasser in Thermalgebieten nicht verunreinigen
  • Fahrzeuge nur auf vorgesehenen Pisten fahren, kein Querfeldeinfahren
  • Lokale Anbieter und Guides aus der Region bevorzugen
  • Tiere beobachten, aber Distanz halten und niemals füttern
  • Zelten ausschließlich auf offiziellen Campingplätzen

Die Entscheidung für Unterkunftsarten auf Island Südküste beeinflusst auch deinen ökologischen Fußabdruck. Kleine, lokal betriebene Hostels und Gästehäuser haben oft einen direkteren Bezug zur Region und geben ihre Gäste mit echten, gelebten Tipps in die Natur. Das ist ein anderer Ausgangspunkt als eine anonyme Hotelkette.

Besonders wertvoll ist es, lokale Guides aus isländischen Gemeinden zu buchen. Sie kennen die aktuellen Bedingungen, die versteckten Routen und die Geschichte der Landschaft. Gleichzeitig fliesst dein Geld direkt in die lokale Wirtschaft, was den touristischen Druck auf überlaufene Mainstream-Spots etwas verteilt. Island hat nach dem Boom der 2010er-Jahre aktiv begonnen, Tourismus stärker zu lenken, und Eigeninitiative der Reisenden spielt dabei eine große Rolle.

Stilvoller Rückzugsort und Community-Feeling: Unterkunftstipps nahe Vík

Nach einem langen Tag auf staubigen F-Straßen willst du nicht in einem spartanischen Notlager ankommen. Du willst eine Dusche, ein warmes Essen, ein Bett das sich gut anfühlt, und vielleicht ein Gespräch mit anderen Reisenden, die gerade dieselbe Straße gemacht haben. Genau hier kommt das Konzept des Social Hostel als Basislager ins Spiel.

In Island ist es üblich, dass Gäste beim Betreten der Unterkunft ihre Schuhe ausziehen.

Die Logistik der Highlands erfordert vorausschauende Unterkunftsplanung. Wer versucht, spontan eine Unterkunft in der Hochsaison zu finden, wird oft enttäuscht. Die Schlüsselregion für Hochlandziele im Süden ist das Umfeld von Vík und der Strecke zwischen Vík und Kirkjubæjarklaustur. Von hier aus erreichst du sowohl die Westrouten der Highlands als auch den Zugang zu Vatnajökull National Park im Osten.

Ein gutes Hostel als Highland-Basis sollte folgende Merkmale mitbringen:

  • Lage nahe den Zugangspunkten zu F-Straßen oder mit schnellem Anschluss an den Ring Road
  • Gemeinschaftsküche für frühes Aufstehen und eigenständige Mahlzeitenplanung
  • Informationsangebot durch lokales Personal, das aktuelle Straßen und Bedingungen kennt
  • Wäscherei für mehrtägige Touren, bei denen Kleidung schnell dreckig wird
  • Flexible Check-in-Zeiten wegen der unvorhersehbaren Rückkehrzeiten aus dem Hochland
  • Soziale Atmosphäre für den Austausch mit anderen Abenteurern und spontane Gruppenbildung
  • Trockenmöglichkeiten für nasse Ausrüstung, Schuhe und Jacken

Profi-Tipp: Suche nicht nur in Vík selbst nach Unterkünften. Der Ort ist klein, beliebt und in der Hauptsaison schnell überfüllt. Unterkünfte wenige Kilometer östlich von Vík bieten oft bessere Ruhe, dunkleren Himmel für Polarlichter und direkteren Zugang zur Weiterreise Richtung Osten. Die perfekte Unterkunft für Island-Abenteuer liegt oft dort, wo du sie am wenigsten erwartest.

Das Community-Feeling in einem Hostel mit gutem Konzept ist für Soloreisende besonders wertvoll. Du kommst müde von einer Tour zurück, setzt dich in die Gemeinschaftsküche und unterhältst dich mit jemandem, der die Askja-Route gestern gemacht hat und dir genau erzählen kann, wie der Fluss bei Kilometer 47 heute aussah. Diese Art von Echtzeit-Information ist kein Algorithmus dieser Welt auf den Punkt berechnet. Sie entsteht nur durch echten Austausch unter Reisenden.

Für Familien und Gruppen ist die richtige Unterkunft ebenfalls entscheidend. Private Schlafbereiche mit geteilten Gemeinschaftsflächen bieten das Beste aus beiden Welten: Rückzugsraum und Gemeinschaft. Das ist smarter als ein isoliertes Ferienhaus, das zwar Privatsphäre bietet, aber dich von der lebendigen Reisecommunity abschneidet.

Warum das Hochland erst auf den zweiten Blick verzaubert: Eine andere Sichtweise

Viele Reisende kommen nach Island mit einem klaren Bild im Kopf. Gletscher, schwarze Strände, Geysire, Polarlichter. Das Hochland passt nicht ganz in dieses Bild, denn es liefert keine schnellen Wow-Momente für die Kamera. Stattdessen arbeitet es langsam. Es braucht Zeit und Stille, um sich zu entfalten.

Der typische Fehler: Man plant das Hochland als weiteren Checkpoint auf der To-do-Liste einer Island-Rundreise. Ein Tag Landmannalaugar, Foto gemacht, weiter. Was dabei entsteht, ist Oberfläche. Das wirkliche Erlebnis beginnt erst dann, wenn du langsamer wirst als die Landschaft. Wenn du nicht zum nächsten Ziel hetzt, sondern einfach sitzt und schaust.

Die schönsten Momente in den Highlands passieren nicht laut. Sie passieren, wenn der Nebel über einem Lavatal aufsteigt und du der einzige Mensch auf Kilometern bist. Wenn ein Fluss kälter ist als alles, was du je gespürt hast, und du trotzdem hineingehst. Wenn das Abendlicht die Berge in einer Farbe malt, für die es kein Wort gibt.

Diese Erfahrungen entstehen nicht durch bessere Ausrüstung oder ausgefeiltere Planung. Sie entstehen durch Offenheit, Flexibilität und Respekt für eine Landschaft, die nach ihren eigenen Regeln funktioniert. Wer nachhaltige Reisetipps ernst nimmt, reist nicht nur schonender, sondern auch bewusster und intensiver.

Das Hochland ist nicht freundlich. Es ist ehrlich. Es zeigt dir genau, was du mitbringst, ob das Geduld ist, Staunen, Angst oder Lebensfreude. Und genau darin liegt seine seltene Stärke. Islands Highlands sind eines der wenigen verbliebenen Reiseziele, die dich wirklich fordern und deshalb wirklich belohnen.

Dein perfekter Stützpunkt für das Hochland-Abenteuer

Nach Tagen auf F-Straßen, beim Lavafeld-Treck oder am Thermalpool willst du ankommen: in einem Hostel, das sich wie eine Belohnung anfühlt, nicht wie eine Notlösung.

https://foxhostel.is

Das Fox Hostel Süd-Island liegt im Hrífunes Nature Park, nur 35 Minuten östlich von Vík, umgeben von isländischer Weite und dunklen Sternen. Das umgebaute traditionelle Bauernhaus bietet eine gemütliche Gemeinschaftsküche, eine Pizzeria vor Ort und saubere Schlafplätze für Soloreisende, Gruppen und Familien. Dank seiner Lage nahe zu Vík und halbwegs zwischen Vík und Kirkjubæjarklaustur startest du von hier aus mit einem echten Vorsprung in Richtung Vatnajökull, Jökulsárlón und die Highlands. Anderer Reisende teilen ihre Touren-Infos über das Frühstück, und das Hostel-Team kennt die aktuellen Bedingungen auf den Routen. Buche früh, die Plätze sind begrenzt und die Saison kurz.

Häufig gestellte Fragen zu den Isländischen Highlands

In welchem Zeitraum sind die isländischen Highlands befahrbar?

Die Highlands sind in der Regel nur etwa acht Wochen im Sommer, typischerweise Juli bis Anfang September, mit speziellen 4x4-Fahrzeugen zugänglich.

Sind die Highlands für Einsteiger geeignet?

Mit richtiger Vorbereitung, einem geeigneten Fahrzeug und Respekt für die Natur können auch Einsteiger das Hochland erleben, idealerweise zunächst mit einem lokalen Guide oder auf bekannten Routen wie dem Kjölur.

Was muss man bei der Unterkunftsplanung beachten?

Unterkünfte nahe den Einstiegspunkten ins Hochland sollten weit im Voraus gebucht werden, da die Hochsaison kurz und das Angebot begrenzt ist. Community-orientierte Hostels mit Küche und lokalem Personal bieten dabei den größten praktischen Mehrwert.

Worauf muss ich bei der Fahrzeugwahl achten?

Für Hochlandrouten sind hochgelegte 4x4-Fahrzeuge zwingend erforderlich, normale PKW sind vollständig ungeeignet und in Mietverträgen für F-Straßen ausdrücklich ausgeschlossen.

Welche Ausrüstung ist für die Highlands unverzichtbar?

Warme Schichtkleidung, wasserdichte Schuhe, Offline-Karten, ein Notrufgerät und ausreichend Wasser sowie Proviant für zwei Tage sind Pflicht, da im Hochland weder Mobilfunknetz noch Versorgungspunkte vorhanden sind.

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